Erlebnistraining

  

Wie hilft das Psychodynamische (PDM®) Erlebnistraining dabei, die emotionale Stabilität zu fördern und Resilienz zu erhöhen?

 

PDM® bezeichnet das psychodynamische Modell nach Dr. Ursula Grohs und ist ein tiefenpsychologisch begründetes und wissenschaftlich fundiertes Konzept, welches zum Erkennen ungünstiger Prägungen, Denk- und Handlungsmuster, zur Veränderung dieser und zur Festigung neuer Prototypen dient. Es bildet die Grundlage für das im Folgenden empfohlene Erlebnistraining.
Wenn es nach belastenden Erlebnissen zu einem Ungleichgewicht der Chemie des Körpers - der Zusammensetzung der wichtigen Botenstoffe - kommt, reagieren Menschen häufig mit depressivem, ängstlichem, (selbst-)zerstörerischem oder narzisstischem Verhalten. Nach dem Prinzip "Use it or lose it" müssen Muskeln nach dem längeren Tragen eines Gipsverbandes wieder trainiert werden um körperlich wieder fit zu werden. Das empfohlene PDM® Erlebnistraining erzeugt Gefühle, welche die Aktivierung der 4 wichtigsten Botenstoffe (Dopamin, Oxytocin, Serotonin, Noradrenalin) trainieren, um emotional wieder fit zu werden.

Tipp:
Es wird empfohlen, das psychodynamische (PDM®) Erlebnistraining einmal pro Jahr anzuwenden, um seelisch fit zu bleiben. Bei Bedarf, z.B. nach negativen Erlebnissen, empfiehlt sich eine häufigere Anwendung. In Kombination mit der 4MEFOURME-Kur werden die besten Ergebnisse erzielt. Mehr Infos unter: www.institut-grohs.at

 

 

Lachen braucht Wirksamkeit - Noradrenalin

Emotionale Stabilität benötigt Wirksamkeit, welche durch eine humorvolle Einstellung gestärkt wird. Humor kann verhindern, dass uns der Kragen platzt. Die dadurch erlebte Selbstwirksamkeit ermöglicht es, sich rollenspezifisch einzuordnen und kreativ und unterhaltsam zu sein.

Trainieren Sie Ihre Wirksamkeit, indem Sie:

1. Entscheidungen treffen, die ersten Schritte dazu innerhalb von 72 Stunden umsetzen und sich nicht von der Meinung oder vom Erfolg anderer davon ablenken lassen.

2. sich Ihre Bezugspersonen auf einem Blatt Papier notieren: Personen, die mit Ihnen arbeiten, Jugendliche, die Ihnen anvertraut sind, Mitglieder Ihrer Familie und jene, denen Sie, wann immer es möglich ist, den Rücken stärken.

3. darauf achten, dass Ihre Umgebung „in Ordnung" ist. Das bedeutet, dass Dinge nicht beschädigt oder in ihrer Funktion eingeschränkt sein sollen. Notieren Sie die dafür notwendigen Tätigkeiten auf Post-its, die Sie an einem speziellen Platz aufbewahren. Erledigen Sie die Aufgaben bei Gelegenheit. Erstrebenswert ist es, möglichst täglich erledigte Post-its gegen neue austauschen zu können.

4. immer wieder die Mundwinkel hochziehen, bis Sie diese positivere Haltung verinnerlicht haben - „Fake it till you make it!"

                                                                

 

 

Leben braucht Achtung - Dopamin

Emotionale Stabilität benötigt Wertschätzung auch gegenüber sich selbst. Wertschätzung hilft dabei, Vereinbarungen treffen und einhalten zu können.

Trainieren Sie Ihre Achtung, indem Sie:

1. sich von einem jubelnden Publikum mitreißen lassen, indem Sie eine Sportveranstaltung, ein Konzert, eine mitreißende Kulturveranstaltung, oder eine Kinder Sportveranstaltung besuchen. Beobachten Sie Menschen in erfolgreichen Momenten und fühlen Sie deren Begeisterung nach.

2. sich auf Ihre Fähigkeiten konzentrieren. Betrachten Sie Fehler, Misserfolge und Angst humorvoll als Entwicklungsschritte auf Ihrem Weg.

3. gezielt Situationen suchen, in denen Sie ungefragt hilfreich und spontan sein können und auf Prinzipien verzichten.

4. bei einem Wettbewerb alles geben und gewinnen. Gewinnt ein/e Andere/r, lassen Sie den Funken von Stolz auf sich überspringen.

                                                    

 

 

Leisten braucht Zufriedenheit - Serotonin

Emotionale Stabilität benötigt Zufriedenheit, vor allem mit sich selbst. Zufriedenheit hilft dabei, Herausforderungen mit ungewissem Ausgang anzunehmen und befriedigende Beziehungen zu erleben.

Trainieren Sie Ihre Zufriedenheit, indem Sie:

1. Menschen willkommen heißen. Pflegen Sie Rituale in der Verwandtschaft und mit Freund:innen, machen Sie Gruppenreisen und treten Sie Clubs oder Vereinen bei, die Ihren Interessen entsprechen.

2. in die glücklichen Augen Ihres Haustieres schauen, wenn Sie zu ihm kommen.

3. Ihre 12 helfenden Freund:innen notieren, die Ihnen bei Herausforderungen beistehen können. Bewahren Sie diese Notiz auf, die Liste bildet Ihr Seelennetzwerk. Enttäuscht Sie jemand, ersetzen Sie diese Person durch eine andere - Sie finden jemanden

4. Geschichten lesen, Filme sehen oder Aufführungen erleben, in denen knifflige Rätsel gelöst werden, wie z.B. unterhaltsame Krimis, in denen analytisches Vorgehen im Mittelpunkt steht und nicht grausame Details.

                                                              

 

 

Liebe braucht Vertrauen - Oxytocin

Emotionale Stabilität benötigt Vertrauen auch zu sich selbst, damit man anderen vertrauen kann. Vertrauen hilft dabei, sich auf andere wahrhaftig einzulassen und auf Signale von anderen intuitiv zu reagieren.

Trainieren Sie Ihr Vertrauen, indem Sie:

1. bewusst andere Personen betrachten und überlegen, welche Gefühle Sie in deren Gesichtern und an deren Körpersprache erkennen können.

2. sich schaukelnd in einer Hängematte, einem Schaukelstuhl oder einem Hängesessel wiegen und geborgen fühlen.

3. im Eingangsbereich Ihres Zuhauses einen dezenten Duft anbringen (Zitrone, Sandelholz, Zedernholz, Vanille, Lavendel), der so im Hintergrund ist, dass er kaum wahrnehmbar ist.

4. sich jene Personen notieren, die Ihre drei besten Freund:innen sind oder sein könnten. Beginnen Sie, solches Vertrauen zu diesen Menschen aufzubauen und zu pflegen, sodass Sie jederzeit wissen, was diese Freund:innen innerlich beschäftigt.